Zora del Buono

Autoren

Zora del Buono

Zora del Buono, geboren 1962 in Zürich, lebt in Berlin und Zürich. Studium der Architektur an der ETH Zürich, fünf Jahre Bauleiterin im Nachwende-Berlin. Gründungsmitglied und Kulturredakteurin der Zeitschrift "mare ". In der Reihe "Naturkunden "bei Matthes & Seitz veröffentlichte sie den Band "Das Leben der Mächtigen. Reisen zu alten Bäumen" (2015).

©  Yvonne Boehler

Die Marschallin

Aktuelles Buch

Die Marschallin

C.H.Beck

Zora del Buono hat von ihrer Großmutter den Vornamen geerbt und auch ein Familienverhängnis, denn die alte Zora war in einen Raubmord verwickelt. Ihre Geschichte und die Folgen bis heute erzählt dieser große Familienroman. Die Slowenin Zora lernt ihren späteren Ehemann, den Radiologieprofessor PietroDel Buono, am Ende des Ersten Weltkriegs kennen. Sie folgt ihm nach Bari in Süditalien, wo sie, beide überzeugte Kommunisten, ein großbürgerliches und doch politisch engagiertes Leben im Widerstand gegen den Faschismus Mussolinis führen. Zora ist herrisch, eindrucksvoll, temperamentvoll und begabt, eine Bewunderin Josip Broz Titos, dem sie Waffen zu liefern versucht und dem ihr Mann das Leben rettet. Sie will mehr sein, als sie kann, und drückt doch allen in ihrer Umgebung ihren Stempel auf. Ihr Leben und das Leben ihrer Familie, ihrer Kinder und Enkelkinder, vollziehen sich in einer Zeit der Kriege und der Gewalt, erbitterter territorialer und ideologischer Kämpfe, die unsere Welt bis heute prägen. In einem grandiosen Schlussmonolog erzählt die alte Zora Del Buono ihre Geschichte zu Ende, eine Geschichte der Liebe, der Leidenschaft, des Hasses und des Verrats. "Die Marschallin "ist ein farbiger, lebenspraller Roman über eine unvergessliche Frau und ein fatales Familienverhängnis. In ihrem neuen Roman folgt Ulrike Draesner dem Schriftsteller und bildenden Künstler Kurt Schwitters ins Exil - von Hannover, nach Norwegen, London und schließlich in den Lake District, in ein neues Leben in fremder Sprache. In einer virtuosen Mischung aus Fakten und Fiktion entsteht das Panorama einer Zeit, in der angesichts einer brennenden Welt neu um Freiheit und Kultur gerungen wird. Ein tiefgründiger, dabei humorvoller Roman über die Kraft der Kunst, darüber, wie sie entsteht und was sie vermag.

4 Fragen 4 Antworten

Was bedeutet diese Buchmesse für Sie?

Leute treffen. Hier oder da.

Welche Leser*innen wünschen Sie sich?

Frauen, die denken, DIE MARSCHALLIN sei ein Frauenroman und dann merken, es ist ein politischer Roman. Ein politischer Frauenroman. Menschen, die es mögen, europäische Geschichte auf persönliche Weise erzählt zu bekommen und die mit der Heldin quer durch Europa wandern - mit einem Abstecher nach Nordafrika. Menschen mit einem Hang zum Drama (also solche wie ich).

Mit welchem Satz überzeugen Sie Ihre Leser*innen, Ihr neues Buch zu lesen?

Es ist ganz schön viel los auf 3xx Seiten.

Was war gut am Shut-down, was haben Sie aus der Corona-Krise gelernt?

Den Himmel so zu sehen, wie Menschen ihn über Jahrtausende gesehen haben - diese herrlichen Wolkenformationen. Und sich zu vergegenwärtigen, dass es bald nicht mehr so sein wird (und nie wieder).

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