Ursula Poznanski

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Ursula Poznanski

Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren, wo sie mit ihrer Familie auch heute lebt. Die ehemalige Medizin-Journalistin ist eine der erfolgreichsten Autorinnen deutscher Sprache: Mit ihren Jugendbüchern (zuletzt "Erebos 2") steht sie Jahr für Jahr ganz oben auf den Bestsellerlisten, ihre Thriller für Erwachsene erfreuen sich ebenso großer Beliebtheit. Nun hat sie eine der ungewöhnlichsten Heldinnen der Kriminalliteratur geschaffen - eine Blumenhändlerin mit dunkler Vergangenheit...

©  Gaby Gerster

Vanitas – Grau wie Asche

Aktuelles Buch

Vanitas – Grau wie Asche

Droemer

Carolin ist zurück in Wien, zurück in der Blumenhandlung am Zentralfriedhof. Sie weiß, dass ihre Verfolger sie nicht mehr für tot halten, doch wie es aussieht, haben sie ihre Spur in München verloren. Kaum beginnt sie sich wieder ein wenig sicherer zu fühlen, wird der Friedhof von Grabschändern heimgesucht. Immer wieder werden nachts Gräber geöffnet, die Überreste der Toten herausgeholt und die Grabsteine mit satanistischen Symbolen beschmiert. Nicht lange, und auf einem der Gräber liegt eine frische Leiche - ist jemand den Grabschändern in die Quere gekommen? Die öffentliche Aufmerksamkeit und das Polizeiaufkommen rund um den Friedhof sind Carolin alles andere als recht - doch fast noch mehr irritiert sie ein junger Mann, der seit kurzem täglich den Blumenladen besucht. Nach außen hin gilt sein Interesse ihrer Kollegin, doch in Carolin wächst der Verdacht, dass er in Wahrheit hinter ihr her ist. Sie entschließt sich zu einem folgenreichen Schritt ...

4 Fragen 4 Antworten

Was bedeutet diese Buchmesse für Sie?

Die Frankfurter Buchmesse ganz allgemein ist jedes Jahr ein Highlight für mich: ein Treffen mit Autorenfreunden und Leser*innen, es ergeben sich immer wieder neue Begegnungen - ich genieße jeden einzelnen Tag. In diesem Jahr laufen Begegnungen ja unter völlig neuen Vorzeichen ab, und ich werde das Messegelände wohl nur von außen sehen. Aber ich hoffe das Beste für 2021.

Welche Leser*innen wünschen Sie sich?

Gar nicht so einfach, das zu umschreiben. Grundsätzlich wünsche ich mir alle die Leser*innen, die an meiner Art, Geschichten zu erzählen, Freude haben. Ich glaube, ich habe tatsächlich großes Glück mit meiner Leserschaft, auf Messen und Lesungen treffe ich hauptsächlich freundliche, weltoffene, interessierte und kluge Menschen aller Altersgruppen, mit denen sich oft sehr schöne Gespräche ergeben.

Mit welchem Satz überzeugen Sie Ihre Leser*innen, Ihr neues Buch zu lesen?

Spannender wurden Gräber noch nie geschändet.

Was war gut am Shut-down, was haben Sie aus der Corona-Krise gelernt?

Für mich persönlich kam der Shutdown zu einem ganz ungünstigen Zeitpunkt, nämlich ziemlich genau zum Erscheinungsdatum des Buchs. Was ich als das Positivste aus der Zeit mitgenommen habe, war die Solidarität. die ich vielerorts beobachtet habe, das Einstehen der Jungen für die Älteren, das Unterstützen des Handels, wo immer es möglich war. Derzeit lerne ich aus der Corona-Krise, dass guter Wille leider ein Ablaufdatum hat und dass. Verschwörungstheoretiker ein viel breiteres Publikum finden, als ich es für möglich gehalten hätte

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