Olga Grjasnowa

Autoren

Olga Grjasnowa

Olga Grjasnowa, geboren 1984 in Baku, Aserbaidschan. Längere Auslandsaufenthalte in Polen, Russland, Israel und der Türkei. Für ihren vielbeachteten Debütroman "Der Russe ist einer, der Birken liebt" wurde sie mit dem Klaus-Michael Kühne-Preis und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihr "Gott ist nicht schüchtern". Der Roman wurde zum Bestseller und hat sich 50 000 mal verkauft. Olga Grjasnowa lebt mit ihrer Familie in Berlin.

©  Joachim Gern

Der verlorene Sohn

Aktuelles Buch

Der verlorene Sohn

Aufbau Verlag

Akhulgo, Nordkaukasus, 1839: Jamalludin wächst als Sohn eines mächtigen Imams auf. Seit Jahrzehnten tobt der Kaukasische Krieg, und sein Vater wird von der russischen Armee immer mehr bedrängt. Schließlich muss er seinen Sohn als Geisel geben, um die Verhandlungen mit dem Feind aufzunehmen, und Jamalludin wird an den Hof des Zaren nach St. Petersburg gebracht. Bald schon ist der Junge hin - und hergerissen zwischen der Sehnsucht nach seiner Familie und den verlockenden Möglich keiten, die sich ihm in der prächtigen Welt des Zaren bieten. Olga Grjasnowa erzählt sprachmächtig von einem Kind, das zwischen zwei Kulturen und zwei Religionen steht und seine Identität finden muss. Und von der verheerenden Wirkung eines Krieges, in dem es keine Sieger geben kann."
Olga Grjasnowa ist eine vielbeachtete Stimme ihrer Generation." NDR

 

 

4 Fragen 4 Antworten

Was bedeutet diese Buchmesse für Sie?

Ich hatte mich auf diese Buchmesse sehr gefreut, allerdings wurde es sehr früh klar, dass die Buchmesse in diesem Jahr entweder nicht stattfinden wird, oder mit großen Einschränkungen. Nun hoffe, ich, dass andere Formate ausprobiert werden könnten.

Welche Leser*innen wünschen Sie sich?

Ich freue mich über jede*n Leser*in!

Mit welchem Satz überzeugen Sie Ihre Leser*innen, Ihr neues Buch zu lesen?

Ich habe sieben Jahre lang neben der Schule und dem Studium als Verkäuferin gearbeitet, jetzt bin ich einfach nur glücklich, dass ich nichts mehr verkaufen muss, denn ich weiß trotzdem nicht, wie ich die Leute überzeugen würde.

Was war gut am Shut-down, was haben Sie aus der Corona-Krise gelernt?

Statt auf sechs Lesereisen auf zwei verschiedenen Kontinenten zu sein, konnte ich jeden Abend meine Kinder ins Bett bringen.

Weitere Informationen