Linus Giese

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Linus Giese

Linus Giese ist studierter Germanist und arbeitet seit November 2017 als Blogger, Journalist und Buchhändler in Berlin. Auf buzzaldrins.de schreibt er über Bücher und auf ichbinslinus.de über seine Transition, zudem hat er mehrere Texte für den Tagesspiegel, die taz und das Onlinemagazin VICE veröffentlicht. Twitter: 10.800 Follower*innen.

©  Annette Etges

Ich bin Linus. Wie ich der Mann wurde, der ich schon immer war.

Aktuelles Buch

Ich bin Linus. Wie ich der Mann wurde, der ich schon immer war.

Rowohlt Polaris

in Satz, der wie eine Selbstverständlichkeit klingt - "Ich bin Linus" -, doch er teilt sein Leben in ein Davor und Danach. Auf beeindruckende Weise erzählt Linus Giese, warum er einunddreißig Jahre alt werden musste, um laut auszusprechen, dass er ein Mann und trans ist und warum sein Leben heute vielleicht nicht einfacher, aber sehr viel glücklicher ist.Eigentlich ahnt er es seit seinem sechsten Lebensjahr. Doch aus Sorge darüber, wie sein Umfeld reagieren könnte und weil ihm Begriffe wie trans, queer, nicht-binär fehlen, verschweigt Linus lange, wer er wirklich ist. Mit dem Satz "Ich bin Linus" beginnt im Sommer 2017 sein neues Leben, das endlich nicht mehr von Scham, sondern Befreiung geprägt ist. Offen erzählt Linus Giese von seiner zweiten Pubertät, euphorischen Gefühlen in der Herrenabteilung, beklemmenden Arztbesuchen, bürokratischen Hürden, Selbstzweifeln, Freundschaft und Solidarität, von der Macht der Sprache und digitaler Gewalt. Seit seinem Coming-Out engagiert sich Linus für die Rechte von trans Menschen. Vor allem im Netz, aber nicht nur dort, begegnet ihm seither immer wieder Hass. Doch Schweigen ist für ihn keine Option.

In "Ich bin Linus" erzählt Autor, Aktivist und Buchhändler Linus Giese in radikaler Offenheit von seinem Leben als trans Mann. Eindrücklich beschreibt er die enge, quälende Zeit vor seinem Coming-out, teilt die zurückkehrende Lebensfreude und das Freiheitsgefühl nach seinem Outing. Und er berichtet von den Bedrohungen, denen trans Personen tagtäglich in unserer Gesellschaft ausgesetzt sind. Ein sehr persönliches Buch, das einen Eindruck davon vermittelt, was es heißt, trans zu sein.

Der Aktivist Linus Giese teilt sein Innenleben, sein Glück und seine Kämpfe als trans Mann in unserer Gesellschaft und schärft den Blick für die vielen Diskriminierungen, die im Alltag passieren. "Ich bin Linus" ist kein gewöhnlicher Erfahrungsbericht. Es ist auch ein Sachbuch, das aufklärt und Denkanstöße gibt. Und es ist ein Buch, das Mut macht und ein gesellschaftsrelevantes Thema gekonnt ins öffentliche Licht rückt.

4 Fragen 4 Antworten

Was bedeutet diese Buchmesse für Sie?

Diese Buchmesse ist die für mich bisher aufregendste Buchmesse, weil sie für mich die erste Buchmesse als Autor und mit einem eigenen Buch sein wird.

Welche Leser*innen wünschen Sie sich?

Ich wünsche mir aufgeschlossene, neugierige, empathische Leser*innen, die bereit sind, sich auf meine Geschichte einzulassen.

Mit welchem Satz überzeugen Sie Ihre Leser*innen, Ihr neues Buch zu lesen?

Margarete Stokowski sagt über mein Buch: „Ich sage das nicht oft, aber: Hören Sie diesem Mann zu“ und ich hoffe, dass dieser Satz auch meine Leser*innen überzeugt.

Was war gut am Shut-down, was haben Sie aus der Corona-Krise gelernt?

Ich gebe zu, dass ich es doch ganz schön finde, dass wir dank Corona endlich auf die leidige Praxis des Händeschüttelns verzichten können.

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