Katja Ebstein

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Katja Ebstein

Katja Ebstein ist aus der deutschen Kunst- und Kulturszene nicht mehr wegzudenken. Dreimal vertritt sie in den siebziger und achtziger Jahren Deutschland erfolgreich beim Grand Prix d`Eurovision. Ihre Hits wie "Wunder gibt es immer wieder", "Theater, Theater" oder "Abschied ist ein bisschen wie Sterben" werden zu Evergreens der Musikgeschichte. Wenig später wendet sie sich vermehrt dem Schauspiel, dem Musical sowie literarischen Bühnenauftritten zu, die ebenfalls begeistert gefeiert werden. Mit ihren mit rezitativen Konzerten zu Bertolt Brecht und Heinrich Heine ist sie seit 1975 bis heute auf Tour. Katja Ebstein lebt bei München und auf Amrum.

©  Jim Rakete

Das ganze Leben ist Begegnung

Aktuelles Buch

Das ganze Leben ist Begegnung

S. Fischer Verlag

"Gute Begegnungen sind Lebenselixier. Sie sind Balsam für die Seele, Futter für Herz, Kopf und Verstand." Katja Ebstein erzählt zum ersten Mal von den bedeutenden Stationen ihres Lebens und den Begegnungen, die sie geprägt haben. Sie erzählt, wie ihre Eltern ihr Musikalität und Freiheitsliebe mit auf den Weg gegeben haben. Wie Willy Brandt zu ihrem politischen Ziehvater wurde, Weggefährten wie Rudi Dutschke und Benno Ohnesorg ihren kritischen Geist befeuerten und wie Begegnungen mit Konstantin Wecker und dem Dalai Lama sie inspiriert haben. Aber nicht nur Menschen, auch Orte prägen ein Leben. Bei Katja Ebstein sind es die Liebe zur Insel Amrum und zur Weltstadt Berlin. All diese Erlebnisse haben Katja Ebstein zu der Persönlichkeit werden lassen, die sie heute ist: eine Künstlerin mit Herz und Haltung.

4 Fragen 4 Antworten

Was bedeutet diese Buchmesse für Sie?

Da es meine erste Buchmesse ist und diese auch noch unter besonderen Umständen stattfindet, kann ich das eigentlich gar nicht sagen. Aber ich freue mich auf den Austausch mit dem Publikum, mit den Leserinnen und Lesern, egal in welcher Form dieser dann stattfinden wird.

Welche Leser*innen wünschen Sie sich?

Menschen, die sich berühren lassen und sich nach dem Lesen ein bissl bereichert fühlen.

Mit welchem Satz überzeugen Sie Ihre Leser*innen, Ihr neues Buch zu lesen?

Vielleicht kann ich Ihnen durch dieses Buch kleine Impulse geben, im eigenen Leben zurückzuwandern und sich an die für sie wichtigen Begegnungen zu erinnern.

Was war gut am Shut-down, was haben Sie aus der Corona-Krise gelernt?

Das Weniger mehr ist! Das trifft auch auf Begegnungen zu. Da viele Termine weggebrochen sind, waren die Begegnungen mit Menschen, die stattfanden, viel intensiver und irgendwie besonders. Die ebenfalls erlebte Verlangsamung in dieser Zeit habe ich genossen. Endlich mal raus aus der Tretmühle!