Alex Beer

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Alex Beer

Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Nach "Der zweite Reiter", ausgezeichnet mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur, "Die rote Frau", nominiert für den Friedrich Glauser Preis 2019 und "Der dunkle Bote" erscheint im Mai 2020 der vierte, von den Fans lang erwartete Roman um August Emmerich. Neben dem Wiener Kriminalinspektor hat Alex Beer mit Isaak Rubinstein eine weitere faszinierende Figur erschaffen, die während des Zweiten Weltkriegs in Nürnberg ermittelt. Um es mit den Worten der Jury des Leo-Perutz-Preises zu sagen: "Was Alex Beer erzählt, betrifft auch die heutige Zeit, aber wie sie erzählt, lässt die ferne Vergangenheit lebendig werden."

©  Ian Ehm

Das schwarze Band

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Das schwarze Band

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Wien im Juli 1921: Die Stadt ächzt unter einer Hitzewelle, Wasser wird rationiert, und der Asphalt schmilzt. Kriminalinspektor August Emmerich macht noch ein ganz anderes Problem zu schaffen: Weil er sich wieder einmal danebenbenommen hat, wird er von den Ermittlungen an zwei ermordeten Tänzerinnen abgezogen und in einer Kadettenschule interniert. Dort soll er, gemeinsam mit anderen schwarzen Schafen aus dem Polizeidienst, bessere Umgangsformen lernen. Doch als in der Schule ebenfalls ein Mord passiert, muss Emmerich für seine Nachforschungen erneut alle Regeln brechen. Denn er sieht sich mit einer blutigen Intrige konfrontiert, die ihn bis in die höchsten politischen Kreise führt...

4 Fragen 4 Antworten

Was bedeutet diese Buchmesse für Sie?

Diese Messe ist für mich ein wichtiges Signal. Dass sie trotz der vielbeschworenen Angst vor einer möglichen zweiten Welle stattfindet, zeigt dass wir Büchermenschen uns nicht unterkriegen lassen. Wir sind zäh, an Krisen gewöhnt und trotzen dem Sturm. Seit Jahren wird regelmäßig das Ende des Mediums Buch heraufbeschworen, doch wir lassen uns weder von digitalen Inhalten, noch von Streamingdiensten oder einem Virus die Freude am Geschichtenerzählen und Publizieren nehmen.

Welche Leser*innen wünschen Sie sich?

Offen sollen sie sein und abenteuerlustig, willig, sich auf eine Geschichte einzulassen.

Mit welchem Satz überzeugen Sie Ihre Leser*innen, Ihr neues Buch zu lesen?

Beste Unterhaltung vor einem realen, gut recherchierten historischen Hintergrund.

Was war gut am Shut-down, was haben Sie aus der Corona-Krise gelernt?

Der Shut-down hat dazu geführt, dass ich meine Prioritäten neu gesetzt habe. In der Zeit wurde mir bewusst, was ich an meinem regulären Alltag vermisse und was nicht. Außerdem gehe ich seither weniger essen und koche mehr selber.

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