Fränzi Kühne

Autor:in

Fränzi Kühne

ist Aufsichtsrätin, Mutter, Autorin, geschulte Verhandlungsführerin, Gründerin und langjährige Geschäftsführerin der einst ersten Social-Media-Agentur Deutschlands. Sie denkt nicht darüber nach, wie man Arbeit und Familie unter einen Hut bekommt, weil beides einfach Teil ihres Lebens ist. Sie hofft immer noch auf eine Gesellschaft, in der das eher Regel als Ausnahme ist, und wundert sich oft über das mediale Interesse. 

©  Tom Wagner

Was Männer nie gefragt werden

Aktuelles Buch

Was Männer nie gefragt werden

S. Fischer Taschenbuch

ET: 26.05.2021 | ISBN:9783596705825 | Paperback | 240 Seiten | 14 EUR

"Herr Maas, Sie tragen meist Anzug und Krawatte. Das ist Standard in der Politik, oder?" "Mussten Sie sich zwischen Kindern und Ihrem Start-up entscheiden, Herr Zeiler?" Warum klingen diese Fragen seltsam? Weil sie sonst nur Frauen gestellt werden. "Ich habe das am eigenen Leib erfahren, als ich jüngste Aufsichtsrätin Deutschlands wurde. Aber statt mich zu ärgern, habe ich mir einen Spaß gemacht und den Spieß einfach umgedreht: Jetzt stelle ich Männern all die Fragen, mit denen ich sonst konfrontiert werde. Das Ergebnis hat mich überrascht."

4 Fragen 4 Antworten

Mit welchem Satz beschreiben Sie Ihr neues Buch?

Ein von vorn bis hinten kritisches und unterhaltsames Debütwerk, das dem in Rollen und Klischees denkenden Menschen einen Spiegel vorhält und den Medien ein Update ihrer Fragetechnik empfiehlt, um endlich ein modernes Frauenbild zu zeichnen und wiederzugeben.

Welches Buch ist Ihr Lieblingsbuch?

Es ist immer das, das ich zuletzt gelesen habe – aktuell also „Die Mitternachtsbibliothek“ von Matt Haig. Davor war es „Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens. Ich freue mich aber auch über alle Neuerscheinungen von Ingrid Noll und Benedict Wells.

Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?

Da ich H.P. Baxxter von Scooter bereits getroffen habe, ist es heute Sophie Passmann, mit der ich mich gern einmal über dies, jenes und alles unterhalten möchte.

Ihr Motto

Carpe diem wegen YOLO.