Christoph Hein

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Christoph Hein

wurde am 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm 1982/83 mit seiner Novelle "Der fremde Freund" / "Drachenblut". Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und Stefan-Heym-Preis.

©  Heike Steinweg | Suhrkamp Verlag

Guldenberg

Aktuelles Buch

Guldenberg

Suhrkamp

ET: 10.5.2021 ISBN: 978-3-518-42985-3 | Gebunden | 284 Seiten | 23 EUR

Im Städtchen Bad Guldenberg ist die Welt in Ordnung - bis im Alten Seglerheim eine Gruppe minderjähriger Migranten untergebracht wird. Man ist sich einig: Diese Fremden passen nicht in den Ort, sie sorgen nur für Unruhe. Mehr und mehr heizt sich die Stimmung auf, es kommt zu Pöbeleien. Als dann das Gerücht die Runde macht, eine junge Frau sei vergewaltigt worden, sind sich alle einig: das war einer der jungen Migranten! Das wollen die Guldenberger nicht hinnehmen... Christoph Hein zeichnet das Sittengemälde einer aus den Fugen geratenen Gesellschaft, erzählt von Menschen, die sich als Opfer sehen und dabei Täter werden und vom alltäglichen Rassismus.

 

 

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