Tsitsi Dangarembga

Autor:in

Tsitsi Dangarembga, Zimbabwe

Tsitsi Dangarembga wurde an der Deutschen Film- und Fernsehakademie ausgebildet und kehrte anschließend in ihre Heimat Zimbabwe zurück. Sie ist Direktorin des "Creative Arts of Progress in Africa Trust", Gründerin und Direktorin des "International Images Film Festival for Women" in Harare und Mitglied der Organisation "Women Filmmakers of Zimbabwe"

©  Hannah Mentz

Überleben

Aktuelles Buch

Überleben

Orlanda Verlag

FRIEDENSPREIS DES DEUTSCHEN BUCHHANDELS 2021

Der preisgekrönte Roman erzählt vom Überlebenskampf einer Frau in Simbabwe. Als Tambudzai beginnt, den finanziellen und sozialen Status wiederherzustellen, für den sie ihre Jugend über hart gearbeitet hatte, ahnt sie noch nicht, dass jeder vermeintlich harmlose Schritt, den sie macht, sie letztlich um die Würde ihrer Familie und ihrer Gemeinschaft bringen wird. Sie lebt in einer heruntergekommenen Jugend-herberge in der Innenstadt von Harare und macht sich nach der Aufgabe eines perspektivlosen Jobs Sorgen um ihre Zukunft. Der schmerzhafte Kontrast zwischen der Zukunft, die sie sich vorgestellt hatte und ihrer Alltagsrealität treibt sie in die Verzweiflung und an einen Wendepunkt. Dieser eindrucksvolle und psychologisch aufgeladene Roman der bekanntesten Autorin Simbabwes zeigt, wie toxisch die Kombination von Kolonialismus und Kapitalismus nach wie vor ist. "Tsitsi Dangarembga schafft mit diesem Roman etwas ganz Seltenes: eine strahlende Antiheldin." The Washington Post
"Der Roman beschreibt, inwiefern "race", Geschlecht, Gesellschaftsschicht und Alter in Simbabwe eine Rolle spielen und wie überwältigend diese Kräfte auch auf die optimistischsten und ambitioniertesten Frauen einwirken." Vanity Fair

4 Fragen 4 Antworten

Mit welchem Satz beschreiben Sie Ihr neues Buch?

Die Reise einer Frau zu einem besseren Selbst.

Welches Buch ist Ihr Lieblingsbuch?

Derzeit Kehinde Andrews: The New Age of Empire: How Racism and Colonialism Still Rule the World.

Was bedeutet das Blaue Sofa für Sie?

Eine willkommene Anerkennung meiner Arbeit.

Welchen Song haben Sie im Ohr, wenn Sie an Ihr neues Buch denken?

Keine Musik, nur Geräusche wie das schleifende Aneinanderscheuern von Metall.

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