Sophie Schönberger

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Sophie Schönberger

Sophie Schönberger lehrt Öffentliches Recht, Kunst- und Kulturrecht an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und ist Ko-Direktorin des Instituts für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung.

©  Jochen Muller

Was soll zurück? Die Restitution von Kulturgütern im Zeitalter der Nostalgie

Aktuelles Buch

Was soll zurück? Die Restitution von Kulturgütern im Zeitalter der Nostalgie

C.H.Beck

Die Restitution von Kulturgütern gehört zu den brisantesten und meistdiskutierten Themen der letzten Jahre. Lässt sich vergangenes Unrecht durch späte Rückgaben wiedergutmachen? Was muss, was soll, was kann zurückgegeben werden? Welche Schwierigkeiten birgt die Auseinandersetzung mit einer Vergangenheit, die aus der Gegenwart konstruiert wird? In unserem Umgang mit einer historisch belasteten Vergangenheit scheint nicht nur der Geschichte als solcher, sondern auch ganz konkreten Objekten Unrecht anzuhaften. Wurden sie geraubt, den Opfern abgepresst oder von ihnen auf andere Weise verloren, so geht man heute, auch viele Jahrzehnte nach ihrem Verlust, zumeist davon aus, dass sie an ihre ursprünglichen Besitzer herauszugeben sind. Welche Parameter, Schwierigkeiten, aber auch Chancen diesen Prozess kennzeichnen, erläutert Sophie Schönberger, Expertin für Kunst- und Kulturrecht, anhand von drei Beispielen, die in Deutschland die aktuellen Debatten in unterschiedlicher Weise prägen: die Restitution von NS-Raubgut, der Umgang mit kolonialen Objekten und schließlich die Entschädigungsforderungen der Familie Hohenzollern.

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