Klaus Zierer

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Klaus Zierer

Klaus Zierer, geb. 1976, Prof. Dr. phil. habil., ist seit 2015 Professor für Schulpädagogik an der Universität Augsburg; zuvor hatte er die Professur für Erziehungswissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg inne. Er ist Associate Research Fellow am ESCR's Centre on Skills, Knowledge and Organisational Performance (SKOPE) der University of Oxford und und war einige Jahre als Grundschullehrer tätig.

©  Klaus Zierer | Uni Augsburg

Ein Jahr zum Vergessen. Wie wir die drohende Bildungskatastrophe nach Corona verhindern können

Aktuelles Buch

Ein Jahr zum Vergessen. Wie wir die drohende Bildungskatastrophe nach Corona verhindern können

Verlag Herder

Welchen Einfluss haben und hatten Schulschließungen und Distanzunterricht auf die Bildung der Millionen Schülerinnen und Schüler? Aussagekräftige Untersuchungen dazu werden hierzulande zu selten durchgeführt, vergleichende Leistungserhebungen gibt es kaum. Und dort, wo sie geplant waren, werden sie sogar abgesagt. So drängt sich die Frage auf, ob die Verantwortlichen überhaupt wissen wollen, was die Schulschließungen angerichtet haben. Die Analyse der vorliegenden Daten aus vergleichbaren Ländern zeigt alarmierende Befunde auf: Homeschooling und Unterrichtsausfall haben teilweise verheerende Auswirkungen nicht nur auf den Bildungsstand, sondern auch auf die körperliche und emotionale Verfassung von Schülerinnen und Schülern. Klaus Zierer erarbeitet konkrete Vorschläge, für deren Umsetzung es höchste Zeit ist, wenn eine Bildungskatastrophe abgewendet werden soll.

4 Fragen 4 Antworten

Mit welchem Satz beschreiben Sie Ihr neues Buch?

Mein Buch soll den jungen Menschen unserer Gesellschaft eine Stimme zu geben, denn sie leiden bis heute am meisten unter den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Dabei geht es mir vor allem um den Blick nach vorne: Was können wir als Gesellschaft tun, damit unsere Kinder die bestmögliche Bildung erhalten? Mit anderen Worten: „Ein Jahr zum Vergessen“ ist mein pädagogisches Bekenntnis.

Welches Buch ist Ihr Lieblingsbuch?

„Meßmer: Gedanken, Reisen, Momente“ von Martin Walser.

Was bedeutet das Blaue Sofa für Sie?

Einer, wenn nicht der wichtigste Ort für Gespräche zwischen Menschen über Menschen und ihre Literatur.

Welchen Song haben Sie im Ohr, wenn Sie an Ihr neues Buch denken?

„Where the streets have no name“ von U2, weil dieses Lied unabhängig vom inhaltlichen Tiefgang uns als Familie durch die ersten 15 Monate der Corona-Pandemie geführt hat und damit auch das Entstehen meines Buches begleitet hat.

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